Kennen Sie schon diesen Trend? Stellen Sie sich einmal vor, Sie wollen im Internet Mode einkaufen, aber Sie dürfen nicht. Noch verrückter: der Webhändler lässt Sie nicht einkaufen! Über seine Startseite kommen Sie nur dann hinaus, wenn Sie über eine persönliche Einladung von ihm verfügen. Angeblich erhalten diese aber nur etwa 10% der „Antragsteller“. Und dann gibt es einen genau definierten Zeitraum von wenigen Stunden, in denen Sie einkaufen dürfen. Wenn das mal nicht besonders exklusiv ist!
VonRosen, Gilt Group, Rue La La und Ideeli heißen die Anbieter. Böse Zungen unter den Marktpsychologen behaupten, diese Websites seien letztendlich auch nichts anderes als besonders trickreiche Online-Outlet Malls: Denn, das in diesem Fall besonders ausgeprägte Gefühl zu einem ausgewählten Kreis dazuzugehören, in Kombination mit der Internet-Schnäppchenjagd und der künstlichen Verknappung des Handelsguts, „wirke wie eine einzigartige Droge“.
Das erinnert mich an die Türsteher vor Diskotheken, Cocktailbars und Clubs, denen man (natürlich vollkommen unberechtigterweise) geringe Intelligenz aber dicke Oberarme zuspricht. Man denkt an Menschen, die diese Riesen um Einlass anbetteln. Und man freut sich, dass man entweder cool genug ist, um nicht betteln zu müssen, oder alt und vernünftig genug ist, um es gar nicht zu versuchen . Fallen sie nicht auf jeden alten Marketingtrick herein!
Mittwoch, 27. Januar 2010
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