Das nächste Bier über das iPhone bestellen, Falten auf Fotos digital retuschieren, Bananen die nach Äpfeln schmecken. „Alle 5 Minuten eine Innovation“ schreibt die Süddeutsche Zeitung am 5. Oktober über einen Artikel zum Thema Innovationswettbewerb. Tausende Innovationen werden jährlich in Deutschland entwickelt. Da stellen sich mir zwei Fragen: Was ist überhaupt eine Innovation? Und: Wie viel Energie verpufft dabei leider in der Erfolglosigkeit?
Die erste Frage ist schnell beantwortet: Eine Innovation ist die Verbesserung eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses, die dem Kunden einen großen messbaren, eventuell auch emotionalen, Nutzen erbringt. Der Erfolg hängt nicht von der Weite des Entwicklungssprungs ab (Stichwort: revolutionäre versus inkrementelle Entwicklung). Statt dessen kommt es darauf an, ob und inwieweit ein Kundenbedürfnis erfüllt wird: Das iPhone ist technisch nicht revolutionär. Die Möglichkeit mit Apps den persönlichen Nutzen selbst zu gestalten plus der kreierte Lifestyle machen den Erfolg aus.
Kundenorientierung ist also wichtig. Aber: fragen Sie Ihre Kunden nicht nach Lösungen für die Zukunft. Diese Frage können Ihre Kunden – egal ob B2B oder B2C – nicht beantworten. Aber Kunden können Ihnen sagen, was sie erledigen und erfüllen wollen: Zum Beispiel ein Bild so aufhängen, dass es sicher hängt. Die Bohrmaschine und das Loch in der Wand sind nur eine von vielen möglichen Lösungen. Oder man möchte Freunde mit dem Handy beeindrucken: Vertu bietet sehr luxuriöse Geräte an – auch eine mögliche Lösung.
Wir machen Innovationserfolg im Voraus messbar. Damit können Sie sich auf die erfolgversprechenden Entwicklungen konzentrieren und das Verpuffen von Energie reduzieren. Fragen Sie uns!
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Mittwoch, 21. Juli 2010
Marktorientierte Innovationen anstatt Kopien
Die New York Times eine bekannt Zeitung aus einem anderen Kulturkreis bietet immer wieder interessante Neuigkeiten, über die in Europäischen Medien nicht berichtet wird. So auch über den universellen und extrem preisgünstigen Einsatz von Mobiltelefonen in Afrika und Asien.
Über die Telefonfunktion hinaus dient das Gerät dort beispielsweise auch als eine Art Kreditkarte: Man lädt beim Geschäft um die Ecke einen Geldbetrag auf und sendet diesen via SMS (!) an einen Freund in 300 km Entfernung. Das Handy funktioniert ebenso als Medium zum Übertragen von Arbeitsanzeigen, wie zur Wahlwerbung und Abstimmung in endlegenden Gebieten. Eine gänzlich andere smarte Nutzung als in Europa oder den USA (Stichwort „Evernet“).
Findige Europäische Unternehmer könnten nun auf den Gedanken kommen und versuchen, diese Geschäftsmodelle einfach auf Europa zu übertragen. Die Erfahrung zeigt: in der Regel mit mäßigem Erfolg (wussten Sie das etwa 80% aller Innovationen in Deutschland scheitern?). Wir bei 21research und beim Institut für Customer Focussed Innovation wundern uns immer wieder, warum man nicht zuerst nach unerfüllten Bedürfnissen bei potenziellen Kunden forscht und erst im zweiten Schritt nach Lösungen sucht? Fragen Sie uns: Wir sagen Innovationserfolg voraus!
Über die Telefonfunktion hinaus dient das Gerät dort beispielsweise auch als eine Art Kreditkarte: Man lädt beim Geschäft um die Ecke einen Geldbetrag auf und sendet diesen via SMS (!) an einen Freund in 300 km Entfernung. Das Handy funktioniert ebenso als Medium zum Übertragen von Arbeitsanzeigen, wie zur Wahlwerbung und Abstimmung in endlegenden Gebieten. Eine gänzlich andere smarte Nutzung als in Europa oder den USA (Stichwort „Evernet“).
Findige Europäische Unternehmer könnten nun auf den Gedanken kommen und versuchen, diese Geschäftsmodelle einfach auf Europa zu übertragen. Die Erfahrung zeigt: in der Regel mit mäßigem Erfolg (wussten Sie das etwa 80% aller Innovationen in Deutschland scheitern?). Wir bei 21research und beim Institut für Customer Focussed Innovation wundern uns immer wieder, warum man nicht zuerst nach unerfüllten Bedürfnissen bei potenziellen Kunden forscht und erst im zweiten Schritt nach Lösungen sucht? Fragen Sie uns: Wir sagen Innovationserfolg voraus!
Dienstag, 27. April 2010
Wir sagen Ihren Innovationserfolg voraus
Heute steht in der SZ, dass das renommierte Unternehmen Palm bald vor dem Aus stehen könnte. Erinnern Sie sich an die kleinen elektronischen Organizer mit Touch-screen? Sie waren einmal das Maß aller Dinge, die technologischen Vorreiter. Außerdem wurde heute bekanntgegeben, dass eine koreanische Investmentgruppe das Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin kauft. Gewissermaßen zum Schnäppchenpreis. Sony hatte vor mehr als 20 Jahren den „Walkman“ erfunden. Auch eine echte Produktikone. Der Produktname wurde zum Kategorienamen – ähnlich wie bei Palm.
Nun fehlen beiden Unternehmen erfolgreiche Innovationen. Interessanterweise hat heute ein Unternehmen beide Geschäftsfelder mit nur einem Gerät besetzt: Das Apple iPhone, dass allerdings noch viel mehr kann, als nur Organizer und Musikabspielgerät zu sein. Mit konsequenter Innovationsforschung hat das US Unternehmen die Bedürfnisse einer multioptionalen Gesellschaft erkannt, die erfolgversprechenden Innovationen entwickelt und sehr geschickt vermarktet.
Wann haben Sie Ihre letzte so erfolgreiche Innovation hervorgebracht? Wann haben Sie zu letzten Mal so atemberaubend schnell einen so hohen ROI erzielt?
Mit CFI sagen wir Ihren Innovationserfolg voraus. Fokussieren Sie Ihre Entwicklungskraft auf die wirklich erfolgversprechenden Ideen. Fragen Sie uns.
Mit herzlichen Grüßen, Jörg Domhöfer
Nun fehlen beiden Unternehmen erfolgreiche Innovationen. Interessanterweise hat heute ein Unternehmen beide Geschäftsfelder mit nur einem Gerät besetzt: Das Apple iPhone, dass allerdings noch viel mehr kann, als nur Organizer und Musikabspielgerät zu sein. Mit konsequenter Innovationsforschung hat das US Unternehmen die Bedürfnisse einer multioptionalen Gesellschaft erkannt, die erfolgversprechenden Innovationen entwickelt und sehr geschickt vermarktet.
Wann haben Sie Ihre letzte so erfolgreiche Innovation hervorgebracht? Wann haben Sie zu letzten Mal so atemberaubend schnell einen so hohen ROI erzielt?
Mit CFI sagen wir Ihren Innovationserfolg voraus. Fokussieren Sie Ihre Entwicklungskraft auf die wirklich erfolgversprechenden Ideen. Fragen Sie uns.
Mit herzlichen Grüßen, Jörg Domhöfer
Dienstag, 16. Februar 2010
Kriminalitätsforschung
Die Zeitschrift Geo berichtet in ihrer Januarausgabe über die Studienergebnisse von Professor Gregory Price (Morehouse College, Atlanta): Seine Analyse verurteilter Straftäter im Bundesstaat Mississippi brachte zutage, dass Dicke eher kriminell werden als Dünne! Nachdem ich an mir selber heruntergeschaut und über mein kriminelles Potenzial nachgedacht habe, war meine erster Gedanke: Wie gefährlich ist Reiner C.?
Price begründet seine Ergebnisse mit einer archaisch anmutenden Kernthese: Dicke sind nicht so erfolgreich im Job (vergleichbar mit der frühzeitlichen Jagd nach Essen) und werden daher kriminell. Sozialwissenschaftler würden wahrscheinlich mit Wertemustern argumentieren: Eine Geringschätzung allgemeiner sozialer Normen geht einher mit einer Ablehnung von gesellschaftlich akzeptierten Lebensstilen wie gesunder Ernährung und körperlicher Fitness. Mein Freund Bernd sieht eine andere Ursache: Dicke können einfach nicht so schnell rennen und werden daher häufiger erwischt…
Price begründet seine Ergebnisse mit einer archaisch anmutenden Kernthese: Dicke sind nicht so erfolgreich im Job (vergleichbar mit der frühzeitlichen Jagd nach Essen) und werden daher kriminell. Sozialwissenschaftler würden wahrscheinlich mit Wertemustern argumentieren: Eine Geringschätzung allgemeiner sozialer Normen geht einher mit einer Ablehnung von gesellschaftlich akzeptierten Lebensstilen wie gesunder Ernährung und körperlicher Fitness. Mein Freund Bernd sieht eine andere Ursache: Dicke können einfach nicht so schnell rennen und werden daher häufiger erwischt…
Mittwoch, 27. Januar 2010
Muskelbepackte Türsteher im Web 2.0
Kennen Sie schon diesen Trend? Stellen Sie sich einmal vor, Sie wollen im Internet Mode einkaufen, aber Sie dürfen nicht. Noch verrückter: der Webhändler lässt Sie nicht einkaufen! Über seine Startseite kommen Sie nur dann hinaus, wenn Sie über eine persönliche Einladung von ihm verfügen. Angeblich erhalten diese aber nur etwa 10% der „Antragsteller“. Und dann gibt es einen genau definierten Zeitraum von wenigen Stunden, in denen Sie einkaufen dürfen. Wenn das mal nicht besonders exklusiv ist!
VonRosen, Gilt Group, Rue La La und Ideeli heißen die Anbieter. Böse Zungen unter den Marktpsychologen behaupten, diese Websites seien letztendlich auch nichts anderes als besonders trickreiche Online-Outlet Malls: Denn, das in diesem Fall besonders ausgeprägte Gefühl zu einem ausgewählten Kreis dazuzugehören, in Kombination mit der Internet-Schnäppchenjagd und der künstlichen Verknappung des Handelsguts, „wirke wie eine einzigartige Droge“.
Das erinnert mich an die Türsteher vor Diskotheken, Cocktailbars und Clubs, denen man (natürlich vollkommen unberechtigterweise) geringe Intelligenz aber dicke Oberarme zuspricht. Man denkt an Menschen, die diese Riesen um Einlass anbetteln. Und man freut sich, dass man entweder cool genug ist, um nicht betteln zu müssen, oder alt und vernünftig genug ist, um es gar nicht zu versuchen . Fallen sie nicht auf jeden alten Marketingtrick herein!
VonRosen, Gilt Group, Rue La La und Ideeli heißen die Anbieter. Böse Zungen unter den Marktpsychologen behaupten, diese Websites seien letztendlich auch nichts anderes als besonders trickreiche Online-Outlet Malls: Denn, das in diesem Fall besonders ausgeprägte Gefühl zu einem ausgewählten Kreis dazuzugehören, in Kombination mit der Internet-Schnäppchenjagd und der künstlichen Verknappung des Handelsguts, „wirke wie eine einzigartige Droge“.
Das erinnert mich an die Türsteher vor Diskotheken, Cocktailbars und Clubs, denen man (natürlich vollkommen unberechtigterweise) geringe Intelligenz aber dicke Oberarme zuspricht. Man denkt an Menschen, die diese Riesen um Einlass anbetteln. Und man freut sich, dass man entweder cool genug ist, um nicht betteln zu müssen, oder alt und vernünftig genug ist, um es gar nicht zu versuchen . Fallen sie nicht auf jeden alten Marketingtrick herein!
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