Donnerstag, 27. Oktober 2011

Markenmehrwert = Emotionen

Den meisten ist das Thema Markenmehrwert sicherlich ein Begriff – Apple ist momentan das beste und bekannteste Beispiel für Mehrwert durch Markenwert.

Vor zehn Tagen hatte Jörg Domhöfer, Gründer und Geschäftsführer der 21research GmbH, die Freude, bei unseren Geschäftsfreunden der Firma Vollack in Karlsruhe und beim BVMW Ludwigshafen-Vorderpfalz, einen Vortrag zum Thema Markenmehrwert zu halten. Die Quintessenz: Produktinnovationen sind unerlässlich für den Erfolg unserer Unternehmen. Aber nur ein starkes positives Image schafft einen unnachahmlichen Markenmehrwert. Unternehmen und auch wir als Personen hinterlassen immer einen Eindruck bei unseren Kunden. So machen sich unsere Geschäftspartner ein Bild von uns und „wir haben unser Image weg“, das sich aber zum Glück steuern lässt.

Den vollständigen Vortrag können Sie gerne bei uns anfordern. Schicken Sie uns einfach eine kurze eMail [jd at 21research.de] und wir senden Ihnen das PDF Dokument gerne zu.

Freitag, 15. Juli 2011

Das Internet verengt unseren Horizont

Das Internet wird heutzutage als umfassende Bibliothek genutzt. Es heißt, das World Wide Web würde einen wichtigen Anteil zur Meinungsvielfalt beitragen. Tut es das wirklich? Neueste Forschungsergebnisse belegen das Gegenteil: Suchmaschinen passen ihre Ergebnisse an unser tägliches Suchverhalten an: Wenn zwei Menschen das gleiche Stichwort googlen, werde sie unterschiedliche, nämlich jeweils "optimierte" Suchergebnisse erhalten. Social Media passen ihre Vorschläge für spannende Themen anhand unseres Surf-Verhaltens und unserer Bewertungen auf den Seiten an ("gefällt mir" Button bei Facebook oder Podcast Vorschläge bei iTunes). Dies führt letztendlich zu einer eingeschränkten, sich immer wieder selbst bestätigenden, Informationswahrnehmung. Neue Perspektiven werden gar nicht aufgedeckt.
Einen ähnlichen Prozess kann man auch in vielen Unternehmen beobachten: Bequemlichkeit oder auch Dominanz von Führungskräften führen zu sich immer wieder selbst bestätigenden Meinungen in Firmen. Wie oft höre ich in Gesprächen den Satz "wir wissen schon, was unsere Kunden wollen"! Aber: Stimmt das wirklich?
Gerade führen wir für einen globalen Konzern ein Beratungsprojekt für ein neuartiges Produkt durch. In der Anfangsphase haben wir 74 bislang unausgesprochene Kundenbedürfnisse und damit potenzielle Innovationsfelder identifiziert. Nur eines deckte sich mit den insgesamt 10 Vorschlägen der Entwicklungsingenieure unseres Klienten. Unsere nächste Aufgabe muss sein, aus den 74 Bedürfnissen ein Kunden-orientiertes und erfolgreiches Bündel zu schnüren. Dann können in Workshops erfolgreiche Innovationen entwickelt werden.
Wie gut kennen Sie die bislang unausgesprochenen Bedürfnisse Ihrer Kunden?

Dienstag, 12. April 2011

Unbewusste Bedürfnisse erforschen und nutzen

Diejenigen unter uns, die sich schon einmal mit Marktforschung beschäftigt haben, wissen, dass man Kunden nicht direkt nach neuen Lösungen fragen kann. Henry Ford soll einmal gesagt haben: "Hätte ich meine Kunden gefragt, hätten sie sich schnellere Pferde gewünscht". Menschen können nur über das sprechen, was sie kennen. Das bedeutet aber auch, dass klassische Marktbefragungen nur bekannte Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse bewerten kann. Sie ist aber kaum in der Lage, Neues zu entwickeln.
Häufig werden in der Marktforschung auch neue Konzepte und Lösungen vorgestellt. Im Forschungsprozess sollen diese dann bewertet werden. Auch diese Vorgehensweise bringt nur scheinbar befriedigende Ergebnisse: die Floprate von Innovationen liegt seit vielen Jahren zwischen 70% und 90%.
Darum muss der Entwicklungsprozess nicht bei neuen Ideen beginnen, sondern bei den bislang unbefriedigten Bedürfnissen der Kunden. Unbewusste (und deshalb unbefriedigte) Bedürfnisse sind der Schlüssel zum unschlagbaren USP. Darum haben wir bei 21research, gemeinsam mit unseren Partnern im CFI Netzwerk, eine Methode zum Aufdecken und Messen von unbewussten Bedürfnissen entwickelt.
Die Innovationen, die unsere Kunden mit dieser Methode erarbeiten, sind zu 80% erfolgreich! Ein sehr anschauliches Beispiel ist die Firma Hager. Schauen Sie sich hier den innovativen Schaltkasten Volta des Unternehmens an.
Wann fangen Sie an, die unbewussten Bedürfnisse Ihrer Kunden in Ihre Strategie einzubinden?

Donnerstag, 31. März 2011

Hager vertraut auf CFI

Die Firma Hager ist Spezialist für Elektroinstallationen in Wohn- und Gewerbeimmobilien.Sie bietet eine Vielzahl von Produkten in den Bereichen Energieverteilung, Leitungsführung und Schaltern an.
Hager vertraut in der Innovationsentwicklung seit mehr als 10 Jahren auf Customer Focussed Innovation (CFI). Mit Hilfe unseres Management-Tools CFI wurde unter anderem der Verteilerkasten VOLTA komplett erneuert: Mehr Verdrahtungsraum, einfacherer Anschluss, integrierte Libellen... Alle Innovationen finden Sie unter: http://www.hagergroup.ch/index.php?id=10587&scr=1024
Dank der Kunden-orientierten Innovationen konnte Hager als hochwertiger Anbieter auch in den Jahren 2009 und 2010 trotz schrumpfendem Markt deutlich wachsen.
Was wir dazu beigetragen haben: Wir haben Elektriker bei der Arbeit beobachtet und befragt. Auf diesem Weg haben wir die unbewussten Bedürfnisse ermittelt. Diese Ergebnisse wurden in einer großen Umfrage quantifiziert, die erfolgreichen Entwicklungsfelder bestimmt. So konnte Hager gezielt erfolgreiche Innovationen entwickeln.
Was können wir für Sie tun? Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Dienstag, 25. Januar 2011

Doch keine Elektroautos in 20 Jahren?

Am kommenden Samstag feiert das "Fahrzeug mit Gasmotorenantrieb" von Carl Benz seinen 125. Geburtstag. Damals versuchten sich Niederländer an einem Antrieb mit Schießpulver. Franzosen montierten eine Dampfmaschine auf Räder.
Heute erwartet die Welt eine Neuerfindung des Automobils mit Elektroantrieb. Franzosen, Chinesen, Japaner - alle haben einen großen Vorsprung und einige bringen bereits in diesem Jahr erste (geförderte) Modelle auf den Markt.
Nur die deutschen Hersteller haben die Entwicklung verschlafen und sich viel zu lang auf die Optimierung der veralteten Verbrennungsmotoren konzentriert. Sagt man. Man sagt auch, die Zukunft läge im Elektromotor. "In spätestens 25 oder 30 Jahren..." STOP! Wer traut sich einen sicheren Blick mit einer so langfristigen Perspektive zu?
Wir bei 21research wollen uns nicht anmaßen, alle Prognosen diesbezüglich zu bezweifeln. Vielleicht sind sie ja korrekt. Der Blick zurück auf frühere Versuche ähnlicher Weissagungen lässt allerdings Schlimmes ahnen: Einzig das deutsche Sprichwort "am Ende kommt es immer anders als man denkt" hat sich wiederholt als richtig erwiesen: Es gibt noch keine Garantie, dass wir in 30-40 Jahren eine batteriebetriebene Elektro-Individualmobilität haben werden. Eine 100%-ige strategische Ausrichtung darauf könnte fatale Folgen haben.
Aber momentan erscheint Elektro als einzig sinnvolle Alternative zum Verbrennungsmotor. Daher werden die deutschen Hersteller nicht umhin kommen, diesem Trend zügig und vor allem zielgerichtet zu folgen. Es bleibt keine Zeit mehr für Experimente und kein Geld mehr für teure Flops in der Entwicklung.
Wie aber kann man zielgerichtet erfolgreiche Innovationen entwickeln? Indem man den Erfolg von Ideen im voraus statistisch misst. Und das können wir. Auch für Ihr Unternehmen.

Dienstag, 11. Januar 2011

Nachhaltigkeit für die Mülltonne

"Nachhaltigkeit" ist zum großen Marketing-Trend geworden. Kaum ein Unternehmen, dass sich nicht mit Eigenlob hinsichtlich der Umweltverträglichkeit von Produktion und Produkten überhäuft.
Trotzdem konsumiert nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Bioprodukte. Und wie viele elektronische Kleingeräte erneuern wir jährlich oder alle zwei Jahre? Mobiltelefone, Fotoapparate, MP3 Player (elektronischer Sondermüll) werfen wir zig-millionenfach in die Mülltonne.
Die Hersteller bedienen unseren Wunsch nach Modernität, Stil und Status perfekt. Alles Eigenschaften die wir von den Geräten auf uns selbst übertragen. Neue Gerätegenerationen erscheinen alle 6 Monate (Androidphones derzeit sogar jede Woche, oder?!).
Die New York Times fragt nun, wie sich dieses so gar nicht ökologische Verhalten ändern ließe und befragte die Twitter-Gemeinde. Das Feedback war groß, vielfältig und kreativ. Die Vorschläge reichten von Produkt- und Vertriebsinnovationen bis hin zu gesetzlichen Maßnahmen.
Das Verfahren, dass die New York Timnes angewendet hat, ähnelt sehr der "Open Innovation" Methode und folgt einer simplen Einsicht: Viele Köpfe haben viele Ideen.
Neben "Open Innovation" existieren eine große Anzahl von Wegen um Innovationsideen zu generieren: Workshops, trendbasierte Brainstormings, Ideenwettbewerbe usw.
Die wichtigste Frage bleibt jedoch immer offen: Welche der vielen Ideen wird erfolgreich sein? Welche Idee hat dagegen das Potenzial zu einem fulminanten Flop?
Wenn Sie den nächsten Flop vermeiden wollen, sollten Sie uns fragen: Wir sagen Innovationserfolg voraus. Statistisch belegt.