"Nachhaltigkeit" ist zum großen Marketing-Trend geworden. Kaum ein Unternehmen, dass sich nicht mit Eigenlob hinsichtlich der Umweltverträglichkeit von Produktion und Produkten überhäuft.
Trotzdem konsumiert nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Bioprodukte. Und wie viele elektronische Kleingeräte erneuern wir jährlich oder alle zwei Jahre? Mobiltelefone, Fotoapparate, MP3 Player (elektronischer Sondermüll) werfen wir zig-millionenfach in die Mülltonne.
Die Hersteller bedienen unseren Wunsch nach Modernität, Stil und Status perfekt. Alles Eigenschaften die wir von den Geräten auf uns selbst übertragen. Neue Gerätegenerationen erscheinen alle 6 Monate (Androidphones derzeit sogar jede Woche, oder?!).
Die New York Times fragt nun, wie sich dieses so gar nicht ökologische Verhalten ändern ließe und befragte die Twitter-Gemeinde. Das Feedback war groß, vielfältig und kreativ. Die Vorschläge reichten von Produkt- und Vertriebsinnovationen bis hin zu gesetzlichen Maßnahmen.
Das Verfahren, dass die New York Timnes angewendet hat, ähnelt sehr der "Open Innovation" Methode und folgt einer simplen Einsicht: Viele Köpfe haben viele Ideen.
Neben "Open Innovation" existieren eine große Anzahl von Wegen um Innovationsideen zu generieren: Workshops, trendbasierte Brainstormings, Ideenwettbewerbe usw.
Die wichtigste Frage bleibt jedoch immer offen: Welche der vielen Ideen wird erfolgreich sein? Welche Idee hat dagegen das Potenzial zu einem fulminanten Flop?
Wenn Sie den nächsten Flop vermeiden wollen, sollten Sie uns fragen: Wir sagen Innovationserfolg voraus. Statistisch belegt.
Dienstag, 11. Januar 2011
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