Mittwoch, 21. Juli 2010

Marktorientierte Innovationen anstatt Kopien

Die New York Times eine bekannt Zeitung aus einem anderen Kulturkreis bietet immer wieder interessante Neuigkeiten, über die in Europäischen Medien nicht berichtet wird. So auch über den universellen und extrem preisgünstigen Einsatz von Mobiltelefonen in Afrika und Asien.
Über die Telefonfunktion hinaus dient das Gerät dort beispielsweise auch als eine Art Kreditkarte: Man lädt beim Geschäft um die Ecke einen Geldbetrag auf und sendet diesen via SMS (!) an einen Freund in 300 km Entfernung. Das Handy funktioniert ebenso als Medium zum Übertragen von Arbeitsanzeigen, wie zur Wahlwerbung und Abstimmung in endlegenden Gebieten. Eine gänzlich andere smarte Nutzung als in Europa oder den USA (Stichwort „Evernet“).
Findige Europäische Unternehmer könnten nun auf den Gedanken kommen und versuchen, diese Geschäftsmodelle einfach auf Europa zu übertragen. Die Erfahrung zeigt: in der Regel mit mäßigem Erfolg (wussten Sie das etwa 80% aller Innovationen in Deutschland scheitern?). Wir bei 21research und beim Institut für Customer Focussed Innovation wundern uns immer wieder, warum man nicht zuerst nach unerfüllten Bedürfnissen bei potenziellen Kunden forscht und erst im zweiten Schritt nach Lösungen sucht? Fragen Sie uns: Wir sagen Innovationserfolg voraus!

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